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Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen  |  E-Mail: info@babenhausen.org  |  Online: www.babenhausen-schwaben.de

Dorfgemeinschaftshaus

Dorfgemeinschaftshaus Oberschönegg

Variante 1

Das Bauvorhaben wurde im Januar 2015 mittels einer Vorstudie untersucht und als Diskussionsgrundlage im Gemeinderat am 30.9.2015 vorgestellt. Am 11.7.2016 ist in einer Vereinsversammlung der Schützen ein weiteres Planungskonzept (vom 12.4.16) als Neubaulösung vorgestellt worden. Nach Erörterung erfolgte hierzu eine grundsätzliche Zustimmung. Die vorliegende Planung berücksichtigt gemäß dem vereinbarten Raumprogramm  eine zukünftige Sportnutzung mit einer Hallengröße von ca. 18/36m, sowie die Nutzung für kulturelle und gesellschaftliche Zwecke. Ergänzend sind insbesondere Funktionsbereiche für die Schützen und die Kegler, sowie eine Konditionsraum vorgesehen. Eine Dorfgaststätte mit zusätzlichem, kombinierbarem Mehrzweckraum und einer Produktionsküche, die auch für externe Zulieferungen konzipiert ist, wurde ins Gesamtgebäude integriert.

 

Vielfältige Nutzungen sind vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen möglich, wie z.B. Freizeitsport, Feste, Faschingsveranstaltungen, Hochzeiten; Konzerte und sonst. kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen; Betriebsversammlungen, -Feste, -Ausstellungen; Betriebssport, Schulungen; ect..

 

Die Gebäudestellung erfolgte talwärts, abgesetzt vom ehemaligen Schützenheim. Somit entstehen für den Kindergarten zusätzliche Entwicklungsflächen und eine verkehrstechnisch günstigere Fahrerschließung mit geeigneter Parkierung für den Kindergarten ggf. im Einbahnverkehr. Die Schleifenerschließung ermöglicht so auch eine unproblematische Andienung des Küchenbereiches und des Sportlerzugangs mit den oberen Stellplätzen, sowie evtl. der Ehrmann-Kantine.

 

Die Schützen und Kegler können separat geländegleich von der unteren Ebene zugehen. In der oberen südlichen Zone ist der Eingang zur Dorfgaststätte und zum Biergarten vorgesehen. Die Gebäudestellung erlaubt zudem eine weitere Nutzung des Schützenheimgebäudes während der Bauzeit.

 

Bei der Hallennutzung als Versammlungsstätte am Abend und am Wochenende wird eine sinnvolle Ausnützung der ca. 270 gemeinschaftlich benutzbaren Stellplätze ermöglicht. Der Zugang der Halle liegt folgerichtig nahe am neuen nordöstlichen Parkplatz und lässt durch die bauliche Abschirmung im Zugangsbereich einen wirtschaftlichen wie gestalterisch günstigen Lärmschutz zum zwischenzeitlich ausgewiesenen Wohngebiet erwarten.

 

Die Baukörperlage im Gelände bedingt eine optimale Integration in die vorgegebene Topographie. Harmonische Einbindungen in die vorhandenen Geländeverläufe werden erreicht. Die Höhenentwicklung des gesamten Bauvolumens ist somit gering. Eine gestalterisch angemessene und bestens verträgliche Einbindung in den Ortsrand ist erreicht. Viele Blickbeziehungen von den Innenräumen in den freien Landschaftsraum im Nordwesten schaffen identitätsstiftende Merkmale und hohe Aufenthaltsqualitäten.

 

Die unterschiedlichen Nutzungen wie Dorfgaststätte, Produktionsküche, Schützenbereich, Kegelbahn, kulturelle und sportliche Saalnutzung erhalten separate Zugänge um eine weitestgehend eigenständige Benutzbarkeit zu erreichen. Die innere Vertikalerschließung als Haupttreppenanlage mit Aufzugsanlage in Gebäudemitte ermöglicht kurze Wege und barrierefreie Zugänglichkeit. Eine wahlweise Kombination der unterschiedlichen Nutzungen ist somit möglich. Insbesondere kann der kleine Mehrzweckraum zur Vereinsnutzung aber auch als Gaststättenerweiterung mit steuerbarer Zugänglichkeit genutzt werden. Auf der unteren Ebene ist der Mehrzweckhallenraum mit vorgelagertem Foyer und der Garderobenzone angeordnet. Auf gleicher Ebene schließen sich hangseitig die Geräte- und Lagerräume an. Über einen eigenständigen Zugangsbereich erreicht man die Doppelkegelbahn und die Schießanlage. Beide Bereiche sind über Treppenanlage und Aufzug intern zur der Gaststätte angebunden. Durch den Durchlader-Aufzug ist ein getrennter Speisentransport in den Saalbereich möglich. Rückseitig der Halle sind Getränkeausgabe und Speisen- bzw. Büffetvorbereitung möglich. In der oberen Ebene sind im Hallenbereich eine Zuschauergalerie und die Dusch- und Umkleideräume nahe am Sportlereingang angeordnet.

 

Die WC-Anlage dient den Hallenveranstaltungen, ebenso der Gaststättennutzung und den Sportzuschauern. Die Gaststätte wir dorfseitig d.h. von Süden erschlossen und hat somit Blickbeziehung zur Ortsmitte und zum im Südwesten vorgelagerten Biergarten. Hangseitig schließt südöstlich der Küchenbereich mit Nebenräumen an. Die Technikräume sind optional für den Einbau einer Bhkw-Anlage, für erforderliche Lüftungsanlagen des unteren Nutzungsbereiches und als Hausanschlussraum im UG geplant. Die Lüftungsanlagen für die Saalnutzung, den Gaststättenbereich, Wc-Anlagen und die Küche sind Dachgeschoss geplant und am Treppenraum angeschlossen.

 

Daraus entstand Variante 1mit folgendem Raumprogramm

  • Sport- und Mehrzwecknutzung
  • Sporthallennutzung ca. 18/32 m mit Mehrzwecknutzung (ggf. 1x teilbar) Hallenhöhe mind. 5,50m (bis ca. 7,00m)
  • (Integrierter mobiler Bühnenbereich ca. 10/6m) separater Sportler-Eingangsbereich
  • 2 x Umkleide/Duschbereich Sportler (Trocken- u. Nassbereich, je ca. 6x Du.)
  • 1 x Umkleide/Duschbereich Trainer
  • Geräteräume ca. 60-70qm
  • Stuhl- u. Bühnenpodestlager ca. 40-50qm (Ziel ebenerdig andienbar)
  • Behinderten-Wc
  • Zuschauergalerie (Stützen wegen Sicht ggf. zurückgesetzt), mit Getränke- u. Imbisstheke
  • Vorbereitungs- und Anrichtraum auf Hallenebene zur Essensausgabe bzw. Buffetbereich
  • Vollküche auf Gaststättenebene
  • Ausschankbereich und Kühlraum
  • Eingangsbereich evtl. mit Windfang, Garderobe u. Kasse
  • Wc-Anlage Damen ca. 4-5 x Wc, 2-3x Wb
  • Wc-Anlage Herren ca. 2 x Wc, 4-5 x Ur, 2-3x Wb
  • Putzraum
  • Mehrzweckraum ca. 50qm (Joga, Autogenes Training, Kleingruppen, ect.);
  • ggf. zur Gaststätte als Erweiterung für kleinere Veranstaltungen angeschlossen; mit Abstellraum (Geräte Stuhllager)
  • Fitnessraum ca. 50qm (Konditionsraum mit festen Übungsgeräten) Kegelbahn
  • 2-bahnig „Klassik“ Kegelbahn (ca. 4,50/28,50m) mit kleiner Aufenthaltszone für ca. max. 15-20 Pers.;
  • Bewirtung über Gaststätte im Obergeschoss; Schützenbereich
  • ca. 12 Schießstände (Breite ca.1,00-1.10m)
  • Aufenthaltsbereich (10 bis 15 Pers.) ggf. mit kleiner Teeküche
  • Auswert- u. Waffenraum
  • Umkleidebereich Kostenschätzung Darin enthalten sind auch Positionen wie z.B Kunst am Bau

 

Variante 2

Als zweite Variante wurde ein Kostenreduzierung durch eine Raumplanänderung erarbeitet Varianten 2 „abgespeckte Version“:

  • -Hallengröße reduziert auf ca. 16/32m; (integriert Podest Bühne ca. 8/6m);
  • -Geräteräume u. Stuhllager ca. 100qm;
  • -Zuschauergaleriegang OG verkleinert auf ca. 1,50 bis 2,00m Tiefe (Stützen am Galerierand);
  • -Fitnessraum (Konditionsraum) ca. 50qm entfällt;
  • -Kegelbahn 2-bahnig mit Neben- u. Aufenthaltsbereich entfällt;
  • -Schützenanlage wird auf 10 Schießbahnen reduziert;
  • -Gastraum Dorfgaststätte reduziert auf ca. 50 Pers.;
  • -Frauenbund-Lager ggf. im Dachraum;
  • -Wegfall der südl. Stellplätze (die Parallelnutzung der Kiga-Stellpl. ist vorgesehen);
  • -Die Anordnung der Halle könnte weiter nach Nordosten verschoben werden;
  • -Der Sportlerzugang könnte optional ins EG nach Osten verlegt werden;

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